Schnettermarkweib

Der Markt der einfachen Leute – als Fasnetsfigur

Woher der Name kommt

Namensgeber ist der Schnettermarkt. Er fand einen Tag nach dem eigentlichen Markttag statt und hatte vor allem für die ärmsten Leute der Stadt und der Umgebung große Bedeutung. Verkauft wurde billig, was am Tag zuvor keinen Abnehmer gefunden hatte, und jeder durfte alles Mögliche anbieten. Es herrschte ein buntes, ausgelassenes Markttreiben – und mittendrin taten sich beim Verkauf ihrer Waren vor allem die Schnettermarktweiber hervor.

Geschichte

In der Mengener Fasnet zeigten sich die Schnettermarktweiber erstmals 1977. Seitdem bilden sie die Ergänzung zum Fuhrmannshäs der Zunfträte.

Das Häs

Schwarzer Rock, darüber eine karierte Schürze in verschiedenen Rot- und Gelbtönen, dazu eine rote Filzjacke über einer cremefarbenen Bluse. Das Schultertuch – getragen über der Bluse oder über der Jacke – besteht aus demselben Stoff wie die Schürze und wird vorne mit einem Tuchhalter aus Holz verschlossen. Auf dem Kopf sitzt ein schwarzer Filzhut mit rotem Samtband.

Nie fehlen darf der Korb: Darin stecken die Leckereien für große und kleine Umzugszuschauer.

Maske

nettes Gesicht

Utensil

Korb mit Leckereien

Bedeutung

Erinnert an den historischen Schnettermarkt

Besonderheit

Seit 1977 dabei, farblich auf den Zunftrat abgestimmt